Euro 2008

By thethinblackline

Wie praktisch. Egal wie’s ausgeht, ein Titel springt schon bei raus. Trägt auch zur bleibenden Fantreue bei, da die Anhänger dadurch nicht das Gefühl bekommen, dass die mehr als hundert Euro für Fanartikel rausgeschmissen sind. Eine Art “ex post legitimation”, die den Absatzmarkt für das nächste Turnier sicherstellt. Denke ich zu weit?

Vielleicht kann ich diese Vermarktungsstrategie noch dem Chef des Weltverbandes im Synchronschwimmen für deren in Kürze stattfindende Weltmeisterschaft unterjubeln. Schliesslich halte ich die weltweiten Patentrechte bei Ansteckflaggen für Badekappen. (Wer übrigens als Geschäftspartner noch mit einsteigen will, kann sich per Forumseintrag melden.)

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2 Responses to “Euro 2008”

  1. Maximilian Schulz Says:

    Kann an dieser Stelle nur mein Leid plagen, dass ich das Ende der WM echt – entschuldigt meine Ausdrucksweise – zum Kotzen fand. Da wären mehrere Punkte:
    1. Wieso feiert man eine Mannschafft die eine eher mittelmäßige WM gespielt hat wie die Könige?
    2. Wieso geht man zu Hunderttausenden auf die Straße und feiert einen zweiten Platz, obwohl man wirklich ein grottenschlechtes Spiel miterleben musste?
    3. Wieso meinten eigentlich fast alle Wiener (zumindest der Großteil derer die ich in Wien und im Stadion getroffen habe) ein Spanientrkot tragen zu müssen? Man muss ja nicht für die Deutschen sein, aber dann doch zumindes ein österreichisches Trikot.

    So, Frust abgelassen… weiterarbeit ;)

  2. thethinblackline Says:

    Die Tatsache, dass unsere südlichen Nachbarn die Siegertrikots tragen, spricht wahrscheinlich eher für ihren Geschäftssinn als für ihren Patriotismus.

    Die anhaltende deutsche Feierwut nach verlorenem Finale spricht hingegen wohl eher für Patriotismus als für Fußballverstand! Sofern das nicht dasselbe ist…

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