Nein, die Euro-Finanzkrise ist nicht vorbei.
Auch wenn Aufmerksamkeitskapazität und -toleranz eines üblichen Nachrichtenkonsumenten bereits seit Wochen in diesem Thema gegen Null tendieren und uns leichtfertig glauben machen könnten, dass das Thema jetzt nicht mehr so wichtig sei. Weil wir ja schon seit Monaten davon hören.
Auch wenn wir bereits Zeuge von mindestens 854 Rettungsgipfeln wurden, auf denen der Euro nun wirklich und endgültig gerettet wurde. Gut für Konferenzphotos, schlecht für die Ökonomie.
Und weil der Euro noch nicht gerettet ist, und weil sich momentan scheinbar keiner wirklich darum sorgt, dass der ganze Schuldenberg, den wir hier schneller anhäufen als die Braunkohlebagger im Revier, auch irgendwann mal von jemandem bezahlt werden muss, gibt’s nun den Kommentar, welchen ich schon vor Wochen mal auf Papier gekritzelt hatte.
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